Montag, 21. Mai 2012
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Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Petri-Nikolai PDF Drucken
Sonntag, 21. Oktober 2007
ImageZur Kirchgemeinde Petri-Nikolai zu Freiberg (09599 Freiberg, Petriplatz 1) gehören etwa 1600 Gemeindeglieder. Diese wohnen überwiegend, jedoch nicht ausschließlich, in dem Teil der Freiberger Innenstadt, der im weitesten Sinne das Gebiet um die Petrikirche umfaßt und auch in einem Teil des Freiberger Neubaugebietes Wasserberg.

Unsere unweit des Obermarkts stehende Petrikirche prägt mit ihren drei unterschiedlichen Türmen die Silhouette Freibergs. Sie ist in den Jahren 1974-1976 zu einem modernen Gemeindezentrum umgebaut worden. In der Kirche befindet sich eine der vier Freiberger Silbermannorgeln, diese ist ein Spätwerk des berühmten Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann und gilt als „Schwesterorgel“ der zerstörten Orgel in der Dresdner Frauenkirche.

Der Gottesdienst:
...beginnt jedem Sonntag um 9:30 Uhr. An drei von vier Sonntagen feiern wir dabei das Abendmahl, an dem bei uns auch Kinder teilnehmen können. Gleichzeitig zum Gottesdienst findet im Christenlehreraum der Kindergottesdienst statt. Außerdem haben wir eine Spielecke für Kleinkinder, die während des Gottesdienstes genutzt werden kann. Eine Übersicht u.a. über die nächsten Gottesdienste ist im Kirchenblatt zu finden. Zusätzliche Informationen zu besonderen Gottesdiensten gibt es noch unter „Demnächstiges“ und „Aktuelles“.

Zur Silbermann-Orgel:
Am Reformationsfest des Jahres 1735 wurde in Freiberg die Gottfried-Silbermann-Orgel der Petrikirche festlich geweiht. Diesem vielbeachteten gesellschaftlichen Ereignis wurden mehrere Druckschriften einheimischer und auswärtiger Persönlichkeiten gewidmet, in denen Begeisterung und hohes Lob für den Erbauer und sein neues Werk Ausdruck finden. Im Vertrauen auf Silbermanns stets bewiesene Kunstfertigkeit konnte auf die allgemein übliche Orgelprüfung verzichtet werden.

Gottfried Silbermann (1683-1753), seit 1711 in Freiberg ansässig, erhielt fast gleichzeitig die Aufträge für die Instrumente in der Petrikirche dieser Stadt und für die Dresdner Frauenkirche. Der damals fünfzigjährige Meister entschloß sich, für diese Werke und für weitere große Orgeln ein neues Konzept zu entwickeln. Es entspricht der spätbarocken Vorliebe für einen monumentalen, pompösen Klang. Mit fundament-betonenden „gravitätischen“ Registern im Hauptmanual – Principal 16′ und Fagott 16′ – übertrafen diese Orgeln auch die große Freiberger Domorgel aus Silbermanns Frühzeit. Da sich der Baufortgang in der Dresdner Frauenkirche verzögerte, wurde entgegen ursprünglicher Planung zunächst das Freiberger Werk vollendet, welches somit als erstes den Stil der späten Großorgeln Silbermanns repräsentierte.

Adresse:
An der Nikolaikirche 1
09599 Freiberg
Tel.: 0 37 31 / 21 04 61

 
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