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Montag, 22. Oktober 2007 |
 Gebäck aus mittelschwerem Hefeteig in Form eines Hasen mit zwei Hinterläufen, mit Mandeln gespickt. Der Bauerhase wird zum Frühstück oder Nachmittagskaffee gegessen.
Geschichte/Herkunft
Erfinderisch sind die Freiberger seit je gewesen, wie die alte Geschichte vom Bauerhasen beweist. Da saßen doch einst Markgraf Friedrich und sein Freund, der Kaplan von St. Marien, am Fastnachtsdienstag bei guter Tafel und ließen es sich wohl sein. Gegen Mitternacht bestellte der Markgraf noch einen Hasenbraten, aber der Kaplan erhob Einspruch, denn die Fastenzeit hatte begonnen. Doch während die beiden Herren noch disputierten, handelte der Koch namens Bauer: Er formte aus Teig einen Hasen, bespickte ihn mit Mandeln und trug ihn nach Mitternacht auf, so war Kurfürst und Kaplan recht getan. Der Kurfürst aber bestimmte, dass das wohlschmeckende Gebäck fortan „Bauerhase“ heißen solle.
Zutaten
Mittelschwerer Hefeteig aus 500 g Weizenmehl, 100 g Fett, 20 g Hefe, 80 g Zucker, 100 g Rosinen und verschiedenen Gewürzen
Herstellung
Mit
der Hefe einen Vorteig ansetzen. Nach dem Aufgehen die restlichen
Zutaten zufügen. Aus dem fertigen Teig formt man dann einen gut 20 cm
langen liegenden Hasen mit Hinterläufen. Noch vor dem Backen wird er
mit Mandeln bestreut und mit Eigelb bestrichen.
Literatur
ars vivendi Verlag: Deutschlands kulinarisches Erbe, 1998 Cadolzburg
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