Mittwoch, 8. Februar 2012
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Geographie PDF Drucken
Samstag, 20. Oktober 2007
StrassenkarteFreiberg liegt am Rande des Wirtschafts-dreiecks von Sachsen zwischen den Städten Dresden, Chemnitz und Leipzig. Unmittelbar am Rand des Erzgebirges und nur 35 km von der Landesmetropole Dresden entfernt, besitzt die Stadt eine wirtschaftlich interessante Lage und ein touristisch gut erschlossenes Umland. Die Nähe zur Tschechischen Republik favorisiert Freiberg als günstigen Ausgangspunkt für ein unternehmerisches Engagement.
Die Stadt liegt an der nördlichen Abdachung des Erzgebirges mit dem Großteil des Stadtgebietes westlich der Östlichen oder der Freiberger Mulde. Die Stadt ist zum Teil eingebettet in die Täler des Münzbaches und des Goldbaches und liegt mit dem Zentrum bei etwa 412 m ü. NN (Bahnhof). Tiefster Punkt ist der Münzbach an der Stadtgrenze mit 340 m ü. NN, der höchste Punkt befindet sich bei 491 m NN auf einer ehemaligen Bergbauhalde. Freiberg liegt innerhalb einer alten, durch den Bergbau genutzten und von ihm geprägten Rodungslandschaft und ist im Norden, Südosten und Südwesten von Wäldern, in den übrigen Richtungen von Feldern und Wiesen umgeben. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist mit den Städten Nossen im Landkreis Meißen, Roßwein im Landkreis Döbeln, der neuen Stadt Großschirma, den Städten Freiberg und Brand-Erbisdorf eine Zone der Verstädterung tendenziell im Entstehen. Diese umfasste 2004 zusammen etwa 75.000 Einwohner.

ObermarktIn Freiberg kreuzen sich die B101 (Nossen - Brand-Erbisdorf, Annaberg Buchholz) und die B173 (Chemnitz, Flöha - Dresden). So benötigt man etwa  30 Minuten nach Chemnitz, etwa 40 Minuten nach Dresden, oder etwa 15 Minuten zur Autobahn A4. Von hier aus gelangt man schnell in jedes Ziel der Bundesrepublik. Seit  2005 kann man auch  über die neu gebaute  A17, Abfahrt kurz vor Dresden, in Richtung Prag schnell und bequem unterwegs sein.

Die „Keimzelle“ der Stadt – das ehemalige Waldhufendorf Christiansdorf – liegt im Tal des Münzbaches. An beiden Hängen dieses Tales und auf dem westlich davon gelegenen Höhenrücken entwickelte sich der ummauerte Stadtkern. Dies hat u. a. zur Folge, dass die östlich der alten Hauptstraßenachse, die als heutige Erbische Straße und Burgstraße vom ehemaligen Erbischen Tor am Postplatz zum Schloss Freudenstein führt, abgehenden Straßen, die zum Teil bis auf den Gegenhang des Münzbachtals führen, steil sind. UntermarktDer östlich der Hauptstraßenachse gelegene Teil wird als Unterstadt mit dem dazugehörigen Untermarkt bezeichnet. Das westlich gelegene Gebiet ist die Oberstadt mit dem Obermarkt. Der Stadtkern wird von den so genannten „Ringanlagen“, die entlang der alten Stadtmauer verlaufen, umschlossen. Im Westen verbreitern sich diese Ringanlagen, in die die Kreuzteiche eingebettet sind, parkartig. Unmittelbar nördlich des Stadtkerns befinden sich neben dem Schloss Freudenstein alte Stadtmauerreste mit mehreren Mauertürmen und dem Schlüsselteich. Diese Stadtmauerreste laufen mit Durchbrüchen im Uhrzeigersinn weiter nach Osten bis zum Donatsturm. In diesem Bereich ist der historische Wallgraben dominierend. Die Südgrenze des Altstadtkerns schließlich wurde im 19. Jahrhundert zum Teil durch Bauten aus der Gründerzeit geprägt. Die B 101 flankiert als Wallstraße den Westen, die B 173 als Schillerstraße und Hornstraße den Süden der Altstadt.
Quelle: Wikipedia
 
Leben, Wohnen, Arbeiten... PDF Drucken
Samstag, 20. Oktober 2007
SachsenkarteKultur
Als Universitäts- und Bergstadt mitten in Sachsen gelegen, ist Freiberg reich an einer von Silbergewinnung, Nichteisenmetallurgie, akademischer Lehre und Forschung geprägten Geschichte. Der historische Kern beherbergt zahlreiche Baudenkmäler aus Spätgotik, Renaissance und Barock. Herausragend ist der Dom mit seiner romanischen Goldenen Pforte und der weltberühmten Silbermannorgel. Dank dieser und anderer Sehenswürdigkeiten kommen jährlich viele Touristen nach Freiberg.

DonatsturmStatistik
Die einst bevölkerungsreichste Stadt Sachsens zählt heute ungefähr 46.000 Einwohner. Über ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung hat einen Hoch- oder Fachhochschulabschluß. Eine prägende Gruppe sind die rund 2.800 Studenten und die Lehrkräfte der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.

TheaterIndustrie
High Tech und Recycling bilden den Schwerpunkt der Industrie in Freiberg. Firmen wie die Wacker Siltronic AG, die Bayer Solar GmbH und die Freiberger Compound Materials GmbH produzieren mit Elektronik- und Solarsilicium sowie Gallium-Arsenid Halbleiterwerkstoffe in höchster Qualität. Die Entwicklung der Recyclingwirtschaft wird von Unternehmen wie der Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH und der RTS Umwelt GmbH vorangetrieben. Die TU Bergakademie Freiberg entwickelt sich zum kompetenten universitären Zentrum für geschlossene Stoffkreisläufe. Eine Reihe leistungsfähiger Forschungsunternehmen wie das Forschungsinstitut für Leder- und Kunstledertechnologie oder die Freiberger NE Metall GmbH setzen Zeichen in der Entwicklung neuer Technologien.
Quelle: Wikipedia
 
Chronik (Auszug) PDF Drucken
Samstag, 20. Oktober 2007

Im Jahr 1150/60
Die Besiedlung der Gegend um Freiberg beginnt und somit entsteht Christiansdorf.

um 1168
Silberhaltige Erzgänge werden entdeckt und die ersten Bergleute siedeln sich an.

nach 1171
Der Bau von Burg und Stadtmauer erfolgt.

um 1186
werden die Stadtrechte verliehen.

um 1202
Erste urkundliche Erwähnung des Namens Freiberg.

um 1225
Freiberg ist zu dieser Zeit die größte Stadt in der Markgrafschaft Meißen. Zur Stadt gehören 5 Kirchen und 3 Klöster.

um 1230
Die "Goldenen Pforte" wird in der Marienkirche errichtet. Heute zählt sie zu den ältesten Statuenportalen Deutschlands.

Im Jahr 1244
Freiberg erhält fürstliches Münzrecht. Später erreichte die Freiberger Münze den Rang einer Hauptmünzstätte der Markgrafschaft, geleitet von einem Münzmeister.

um 1289
Erste namentliche Erwähnung des Münzmeisters, Nicolaus de Zibislawicz.

Im Jahr 1400
Erste Erwähnung der Häuerknappschaft.

Im Jahr 1484
In diesen Jahr wütete einer, der letzten großen Stadtbrände, der viele Gebäude der Innenstadt vernichtete und so viele Anwohner, Händler und Gewerbetreibende "über Nacht" bettelarm und obdachlos werden ließ.

um 1500
Ulrich Rülein von Calw verfaßt das "Bergbüchlein", als die erste montanwissenschaftliche Schrift des Bergbaus.

Im Jahr 1505-39
Residenzstadt unter Herzog Heinrich

vor 1505
Die Tulpenkanzel bereichert in diesen Jahr den Freiberger Dom. Ein Werk von Hans Witten.

Im Jahr 1537
Die Reformation hält, durch Martin Luther, Einzug. Von nun an wird, die katolische von der evangelischen Gemeinde trennte.

Im Jahr 1542
erfolgt die Gründung des Oberbergamtes.

um 1560
Es bestehen ca. 40 Handwerks-Innungen.

um 1566-79
In diesem Zeitraum, erfolgte der Umbau der Burg Freudenstein zum Renaissanceschloß.

Im Jahr 1588-94
Im Freiberger Dom wird der Chorraum zur kurfürstlichen Begräbniskapelle,durch den Künstler Giovanni Maria Nosseni und Kurfürst Christian I., als Bauherr umgebaut.

Im Jahr 1632
Der Notstand im Dreißigjährigen Krieg hält Einzug. Die Stadt wird von kaiserlichen Truppen eingenommen.

Im Jahr 1639 und 1642/43
In dieser Zeit, verteidigt sich die Stadt erfolgreich gegen die schwedischen Truppen.

Im Jahr 1693
Die Manufaktur für leonische Waren wird gegründet.

Im Jahr 1711-14
Der Dom erhällt eine weitere Kostbarkeit -Gottfried Silbermann's große Orgel.

Im Jahr 1756
Im Siebenjährigen Krieg mußte die Bevölkerung große Entberungen durch preußische Besetzung, Rekrutierung und Kontribution über sich ergehen lassen.

Im Jahr 1762
Sieg der preußischen Truppen in der Schlacht bei Freiberg

Im Jahr 1765
Der Grundstein für die Bergakademie Freiberg wird gelegt. Sie war damals die erste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt.

Im Jahr 1767-68
J.F. Mende errichtete die erste Wassersäulenmaschine in Sachsen.

Im Jahr 1790
Gründung des Freiberger Schauspielhauses.

Im Jahr 1844-77
In dieser Zeit, erfolgt der Bau des Rothschönberger Stollns. Das System ist eines der längsten Grubenentwässerungssysteme der Welt.

Im Jahr 1816-77
Die 5 Stadttore, der Freiberger Befestigungsanlage, werden abgerissen.

Im Jahr 1913
Der Bergbau wird kurzfristig eingestellt, warscheinlich, bedingt durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges.

Im Jahr 1937
Neuaufnahme des Bergbaus.

Im Jahr 1969
Endgültige Einstellung des Bergbaus. Die restlich verbliebenen Bodenschätze sind, im Verhältnis zur "tauben Gestein", so gering, daß ein weiterer Abbau nur mit großen Kosten verbunden wäre. Die Grubenanlagen wurden daher entsprechend gesichert und für öffentlichen Führungen, Lehrzwecke oder für die Berufsausbildung zum Bergmann bzw Metalurgen, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Jahr 1986
Freiberg feiert sein 800 jähriges bestehen. Eindrücke, Impressionen und Fotos finden Sie unter folgender eigener Adresse: 800 Jahre Freiberg

Im Jahr 1990
Die ersten demokratischen Kommunalwahlen, nach NS- und SED-Zeit, fanden statt.

Im Jahr 1992
Die Bergakademie Freiberg erhält den Status einer Technischen Universität.

Im Jahr 1997
Freiberg wird Große Kreisstadt und erhält den Titel "Universitätsstadt".

 

Bilder aus Freiberg
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