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Im Jahr 1150/60 Die Besiedlung der Gegend um Freiberg beginnt und somit entsteht Christiansdorf.
um 1168 Silberhaltige Erzgänge werden entdeckt und die ersten Bergleute siedeln sich an.
nach 1171 Der Bau von Burg und Stadtmauer erfolgt.
um 1186 werden die Stadtrechte verliehen.
um 1202 Erste urkundliche Erwähnung des Namens Freiberg.
um 1225 Freiberg ist zu dieser Zeit die größte Stadt in der Markgrafschaft Meißen. Zur Stadt gehören 5 Kirchen und 3 Klöster.
um 1230 Die "Goldenen Pforte" wird in der Marienkirche errichtet. Heute zählt sie zu den ältesten Statuenportalen Deutschlands.
Im Jahr 1244 Freiberg erhält fürstliches Münzrecht. Später erreichte die Freiberger Münze den Rang einer Hauptmünzstätte der Markgrafschaft, geleitet von einem Münzmeister.
um 1289 Erste namentliche Erwähnung des Münzmeisters, Nicolaus de Zibislawicz.
Im Jahr 1400 Erste Erwähnung der Häuerknappschaft.
Im Jahr 1484 In diesen Jahr wütete einer, der letzten großen Stadtbrände, der viele Gebäude der Innenstadt vernichtete und so viele Anwohner, Händler und Gewerbetreibende "über Nacht" bettelarm und obdachlos werden ließ.
um 1500 Ulrich Rülein von Calw verfaßt das "Bergbüchlein", als die erste montanwissenschaftliche Schrift des Bergbaus.
Im Jahr 1505-39 Residenzstadt unter Herzog Heinrich
vor 1505 Die Tulpenkanzel bereichert in diesen Jahr den Freiberger Dom. Ein Werk von Hans Witten.
Im Jahr 1537 Die Reformation hält, durch Martin Luther, Einzug. Von nun an wird, die katolische von der evangelischen Gemeinde trennte.
Im Jahr 1542 erfolgt die Gründung des Oberbergamtes.
um 1560 Es bestehen ca. 40 Handwerks-Innungen.
um 1566-79 In diesem Zeitraum, erfolgte der Umbau der Burg Freudenstein zum Renaissanceschloß.
Im Jahr 1588-94 Im Freiberger Dom wird der Chorraum zur kurfürstlichen Begräbniskapelle,durch den Künstler Giovanni Maria Nosseni und Kurfürst Christian I., als Bauherr umgebaut.
Im Jahr 1632 Der Notstand im Dreißigjährigen Krieg hält Einzug. Die Stadt wird von kaiserlichen Truppen eingenommen.
Im Jahr 1639 und 1642/43 In dieser Zeit, verteidigt sich die Stadt erfolgreich gegen die schwedischen Truppen.
Im Jahr 1693 Die Manufaktur für leonische Waren wird gegründet.
Im Jahr 1711-14 Der Dom erhällt eine weitere Kostbarkeit -Gottfried Silbermann's große Orgel.
Im Jahr 1756 Im Siebenjährigen Krieg mußte die Bevölkerung große Entberungen durch preußische Besetzung, Rekrutierung und Kontribution über sich ergehen lassen.
Im Jahr 1762 Sieg der preußischen Truppen in der Schlacht bei Freiberg
Im Jahr 1765 Der Grundstein für die Bergakademie Freiberg wird gelegt. Sie war damals die erste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt.
Im Jahr 1767-68 J.F. Mende errichtete die erste Wassersäulenmaschine in Sachsen.
Im Jahr 1790 Gründung des Freiberger Schauspielhauses.
Im Jahr 1844-77 In dieser Zeit, erfolgt der Bau des Rothschönberger Stollns. Das System ist eines der längsten Grubenentwässerungssysteme der Welt.
Im Jahr 1816-77 Die 5 Stadttore, der Freiberger Befestigungsanlage, werden abgerissen.
Im Jahr 1913 Der Bergbau wird kurzfristig eingestellt, warscheinlich, bedingt durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges.
Im Jahr 1937 Neuaufnahme des Bergbaus.
Im Jahr 1969 Endgültige Einstellung des Bergbaus. Die restlich verbliebenen Bodenschätze sind, im Verhältnis zur "tauben Gestein", so gering, daß ein weiterer Abbau nur mit großen Kosten verbunden wäre. Die Grubenanlagen wurden daher entsprechend gesichert und für öffentlichen Führungen, Lehrzwecke oder für die Berufsausbildung zum Bergmann bzw Metalurgen, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Im Jahr 1986 Freiberg feiert sein 800 jähriges bestehen. Eindrücke, Impressionen und Fotos finden Sie unter folgender eigener Adresse: 800 Jahre Freiberg
Im Jahr 1990 Die ersten demokratischen Kommunalwahlen, nach NS- und SED-Zeit, fanden statt.
Im Jahr 1992 Die Bergakademie Freiberg erhält den Status einer Technischen Universität.
Im Jahr 1997 Freiberg wird Große Kreisstadt und erhält den Titel "Universitätsstadt".
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