
Freiberg liegt am Rande des Wirtschafts-dreiecks von Sachsen zwischen
den Städten Dresden, Chemnitz und Leipzig. Unmittelbar am Rand des
Erzgebirges und nur 35 km von der Landesmetropole Dresden entfernt,
besitzt die Stadt eine wirtschaftlich interessante Lage und ein
touristisch gut erschlossenes Umland. Die Nähe zur Tschechischen
Republik favorisiert Freiberg als günstigen Ausgangspunkt für ein
unternehmerisches Engagement.
Die Stadt liegt an der nördlichen Abdachung des Erzgebirges mit dem Großteil des Stadtgebietes westlich der
Östlichen oder der Freiberger Mulde. Die Stadt ist zum Teil eingebettet in die Täler des Münzbaches und des
Goldbaches
und liegt mit dem Zentrum bei etwa 412 m ü. NN (Bahnhof). Tiefster
Punkt ist der Münzbach an der Stadtgrenze mit 340 m ü. NN, der höchste
Punkt befindet sich bei 491 m NN auf einer ehemaligen Bergbauhalde.
Freiberg liegt innerhalb einer alten, durch den Bergbau genutzten und
von ihm geprägten Rodungslandschaft und ist im Norden, Südosten und
Südwesten von Wäldern, in den übrigen Richtungen von Feldern und Wiesen
umgeben. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist mit den Städten Nossen im Landkreis Meißen, Roßwein im Landkreis Döbeln, der neuen Stadt Großschirma,
den Städten Freiberg und Brand-Erbisdorf eine Zone der Verstädterung
tendenziell im Entstehen. Diese umfasste 2004 zusammen etwa 75.000 Einwohner.

In Freiberg kreuzen sich die B101 (Nossen - Brand-Erbisdorf, Annaberg Buchholz) und die B173 (Chemnitz, Flöha - Dresden). So benötigt man etwa 30 Minuten nach Chemnitz, etwa 40 Minuten nach Dresden, oder etwa 15 Minuten zur Autobahn A4. Von hier aus gelangt man schnell in jedes Ziel der Bundesrepublik. Seit 2005 kann man auch über die neu gebaute A17, Abfahrt kurz vor Dresden, in Richtung Prag schnell und bequem unterwegs sein.
Die „Keimzelle“ der Stadt – das ehemalige Waldhufendorf
Christiansdorf
– liegt im Tal des Münzbaches. An beiden Hängen dieses Tales und auf
dem westlich davon gelegenen Höhenrücken entwickelte sich der ummauerte
Stadtkern. Dies hat u. a. zur Folge, dass die östlich der alten
Hauptstraßenachse, die als heutige
Erbische Straße und
Burgstraße vom ehemaligen
Erbischen Tor am
Postplatz zum
Schloss Freudenstein
führt, abgehenden Straßen, die zum Teil bis auf den Gegenhang des
Münzbachtals führen, steil sind.

Der östlich der Hauptstraßenachse
gelegene Teil wird als
Unterstadt mit dem dazugehörigen
Untermarkt bezeichnet. Das westlich gelegene Gebiet ist die
Oberstadt mit dem
Obermarkt.
Der Stadtkern wird von den so genannten „Ringanlagen“, die entlang der
alten Stadtmauer verlaufen, umschlossen. Im Westen verbreitern sich
diese Ringanlagen, in die die
Kreuzteiche eingebettet sind,
parkartig. Unmittelbar nördlich des Stadtkerns befinden sich neben dem
Schloss Freudenstein alte Stadtmauerreste mit mehreren
Mauertürmen und dem
Schlüsselteich. Diese Stadtmauerreste laufen mit Durchbrüchen im Uhrzeigersinn weiter nach Osten bis zum
Donatsturm.
In diesem Bereich ist der historische Wallgraben dominierend. Die
Südgrenze des Altstadtkerns schließlich wurde im 19. Jahrhundert zum
Teil durch Bauten aus der Gründerzeit geprägt. Die B 101 flankiert als
Wallstraße den Westen, die B 173 als
Schillerstraße und
Hornstraße den Süden der Altstadt.
Quelle: Wikipedia