Rechtzeitig zum "Tag des offenen Denkmals" wurde eine kurze Reportage über das Freibergsdorfer Hammerwerk fertig. Etwas außerhalb gelegen, aber sehenswert.
Die Geschichte des Freibergsdorfer Hammerwerks
Außerhalb der früheren Freiberger Stadtgrenze im ehemaligen Dorf Freibergsdorf finden wir das Freibergsdorfer Hammerwerk. Es liegt in einem flachen Tal, unmittelbar unterhalb des Hammerteiches. Gemeinsam mit der bachaufwärts gelegenen ehemaligen Mühle mit dem Mühlteich nutzte es das Wasser des Goldbachs. Heute gehört das kleine Dorf längst als Stadtteil zu Freiberg und wird durch das ausgedehnte Neubaugebiet am "Wasserberg" umschlossen.
Das genaue Gründungsjahr des Freibergsdorfer Hammerwerkes ist noch nicht sicher bekannt. Die bislang früheste Nachricht stammt aus dem Jahre 1607. In diesem Jahr wurde Ernst Schönlebe, Besitzer des Rittergutes in Freibergsdorf, für seinen Freibergsdorfer Zehenthammer Wasser zugesprochen.
Wie die Urkunden berichten, wurde um das wenige Wasser des Goldbaches im Laufe der Geschichte zwischen Mühle, Hammerwerk und Bergbau mehrfach gestritten.