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 Vor 31 Jahren begann ihre Kariere im Freiberger Tivoli, sie stehen im Goldenen Buch der Stadt, sie waren anlässlich ihres 30. Geburtstages zum Untertage-Sektempfang in den Silbergruben und haben zum 25. Jubiläum eine gleichaltrige Eiche gepflanzt - die PUHDYS. Die (Fast) Freiberger haben gut Lachen: Nach ihren spektakulären Löwenritt am Samstag, den 18. November 2000, sind sie jetzt endlich "echte Freiberger".
Übrigens: Seit 1898 ist das Löwenreiten auf dem Brunnendenkmal "Otto der Reiche" auf dem Ober-markt urkundlich erwähntes Ritual im Freiberger Studentenleben. Das Besteigen der Löwen war oftmals Abschluss einer feuchtfröhlichen Kneipen-tour. Seither gilt der Srafzettel für das Löwenreiten als gültiger Nachweis für die Echtheit eines Freiberger Absolventen.
Übrigens: Seit 1898 ist das Löwenreiten auf dem Brunnendenkmal "Otto der Reiche" auf dem Ober-markt urkundlich erwähntes Ritual im Freiberger Studentenleben. Das Besteigen der Löwen war oftmals Abschluss einer feuchtfröhlichen Kneipen-tour. Seither gilt der Srafzettel für das Löwenreiten als gültiger Nachweis für die Echtheit eines Freiberger Absolventen.
 Ihr erstes Konzert als neuformierte Gruppe hat am 19. November 1969 stattgefunden. Zu dieser Zeit konnte von einer repräsentativen DDR-eigenen Beatmusik noch nicht die Rede sein, hatten die Beatles ihre 37. Goldene Schallplatte erhalten, krähten die Jüngsten "Ei wonn tu hool jur Hemd", versuchten die Größeren samt Pilzkopf und wildem Gitarrenschwenken wenigstens äußerlich dem Idol aus Liverpool ähnlich zu sein.
Auch die fünf musikbesessenen Jungs, die da mit Gitarre, Elektroorgel, Schlagzeug und einer ersten bescheidenen Verstärkeranlage "Marke Eigenbau" eine Beatband auf die Beine stellten, versuchten sich zunächst im Nachspielen von Hits internationaler Rockgruppen. Deep Purple, Emerson Lake & Palmer, Uriah Heep, Jethro Tull, die Beatles und andere hatten sie Anfang der 70er Jahre im Repertoire. Kein Wunder, daß in jener Zeit, da es auf unseren Bühnen noch vorwiegend englisch rockte und popte, der Name dieser neuen Band "gebildet" ausgesprochen wurde: "Pjudeis" !
Jedoch wurden sie auch Puddings, Pudels oder Puddys genannt. Heute kennt ihren Namen jedes Kind. Kenner der Band wissen, daß sich der Bandname nicht aus dem Englischen herleiten läßt, sondern aus der Zeit der "Ur"-Puhdys stammt. Die hatte sich 1965 zusammengefunden. Peter (Meyer), Udo (Jakob), Harry (Jeske) und Dieter (Hertrampf) reihten die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen aneinander, hängten ein "y" und "s" hinten an und machten als "Puhdys" Musik zum Tanz. Eine kontinuierliche Entwicklung wurde damals dadurch unterbrochen, daß Peter von1966-1968 im Musikkorps Eggesin musizierte, als er Armeedienst leistete und Harry und Dieter bei einer anderen Gruppe "einstiegen", wo sie mit Gunter Wosylus zusammentrafen. Dieter Birr, der fünfte im Bunde, war ohnehin bis 1969 bei Peter Baptist und dem Bulgaren Ewgeni Kantscheff verpflichtet.
Quelle: VEB "Lied der Zeit", Musikverlag Berlin (1979)
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