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2. Bergmanns-, Hütten- und Knappentag PDF Drucken
Montag, 30. September 2002
Als die große, zwei Kilometer lange Bergparade am Sonntagnachmittag zum Abschluss des 2. Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentages durch die Innenstadt zog, standen manchem der massenhaft herzugetrömten Zuschauer wahrhaft die Tränen in den Augen. Ebenso beim großen gemeinsamen Konzert der Bergkapellen und Bergsingen auf dem Untermarkt, oder bei Anackers meisterhaft aufgeführtem "Bergmannsgruß" in der Nikolaikirche.

 

ImageEtwa 2000 Gäste, Bergmannsund Knappenvereine aus dem gesamten Bundesgebiet waren ein Wochenende in Freiberg zu Gast, und der Sächsische Landesverband hatte gemeinsam mit der Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft ein interessantes Programm auf die Beine gestellt, wobei von mehreren Freiberger Vereinen Unterstützund kam. "Die Teilnahme an den Exkursionen am Samstag war stärker als erwartet", freute sich Knappschafts-Vorsitzender Knut Neumann, "und auch die bergbautechnischen Denkmale wurde rege frequentiert".

"Alles kommt vom Bergmann her .." erklang eines von vielen alten, traditionell überlieferten Bergmannsliedern stimmungsvoll beim großen gemeinsamen Bergkonzert der Berg- und Hüttenkapellen mit rund 400 Berg- und Hüttenmusikern des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine e.V. am Sonntagnachmittag auf dem Freiberger Untermarkt.  Image"Alles geht zum Bergmann hin ...", war wohl das Motto der insgesamt mehr als 50.000 Besucher, so Freibergs Kulturamtsleiter Andreas Schwinger nach den 2. Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentagen in der sächsischen Berghauptstadt.

Und die wurden ein Höhepunkt der Extraklasse, nachdem das Spektakel bereits 1992 in der Bergstadt Annaberg-Buchholz seine erfolgreiche Premiere hatte.Inzwischen ist auch das Freiberger "Bergmanns-Treffen" schon wieder Geschichte, doch es wird garantiert noch lange nachwirken. Gern erinnern werden sich die Gäste zum Beispiel an die wahrlich nicht alltägliche, grandiose Bergparade mit über 2.100 Teilnehmern - die begeisternde musikalisch-marschierende Präsentation der Vereine von Bergbrüdern und -schwestern aus der gesamten Erzgebirgsregion, - aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und aus der Tschechischen Republik. Dabei war quasi alles, was in "Bergbaukreisen" Rang, Namen und Tradition hat. Etwa 2,5 Kilometer lang war der Zug, der sich mehr als eine Stunde durch Freiberg bewegte, bejubelt von tausenden begeisterten Zuschauern, die die Paradestrecke und nicht zuletzt den Obermarkt säumten.

ImageEbenso unvergesslich werden aber auch der sächsisch bergmännische Zapfenstreich am Samstagbend und das große Bergkonzert auf dem Untermarkt, die Berggottesdienste und Bergandachten in Freiberger Kirchen, das 5. Syrnposium des sächsischen, Berg- und Hüttenwesens in der "Alten Mensa" der TU Bergakademie, die zahlreichen Sonderausstellungen in Museen oder die Festaufführung "Der Bergmannsgruß" in der Nikolaikirche bleiben.

"Das alles kann man in dieser Form wahrscheinlich nur in Freiberg erleben. Dafür allen Verantworlichen, aber auch den vielen bergbaulich interessierten Besuchern ein herzliches Dankeschön", esümierte im WochenSpiegel-Gespräch Dr. Henry Schlauderer, 1. Vorsitzender des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V, und unterstrich im Hinblick auf die 3. Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentage, die 2004 stattfinden sollen: "Freiberg ist kaum zu überbieten!".

 Quelle: Freiberger Anzeiger

 
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