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Denkmal am Kreuzteich verschwunden... |
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Sonntag, 8. Mai 2005 |
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Auf Anregung eines Militärvereins beschloss der Freiberger Stadtrat 1872, den im Deutsch-Französischen Krieg gefallenen Freiberger Soldaten ein Denkmal zu errichten. Die Standortsuche gestaltete sich schwierig. Der erste Denkmalentwurf sah eine Aufstellung auf dem Grühnen Friedhof vor. Mehr als ein Jahr später wurde nach Prüfung weiterer Varianten die alte Schanze am Kreuzteich, ganz in der Nähe des heutigen Schwanenschlößchen als Standort ausgewählt.
 In Anlehnung an ein in Annaberg errichtetes gleichartiges Ehrenmal besorgte Stadtbaumeister Börner den Entwurf. Die Ausführung lag bei dem Freiberger Bildhauer Carl Wilhelm Schimmel. Das Denkmal bestand aus Grillenburger Sandstein, der zweistufige Unterbau aus Lausitzer Granit. Es besaß eine Höhe von etwa 7 Metern. Die Grundfläche nahm 16 Quadratmeter ein. Alle metallenen Verzierungen wurden in Dresden in Auftrag gegeben. Die Inschrift lautete: "Die Stadt Freiberg ihren im deutsch-französischen Krieg Gefallenen", "Erbaut 1874". Die Einweihung des vorrangig aus Spenden finanzierten Ehrenmals erfolgte am 02. September 1874.
Liebe Freiberger, liebe Gäste, erinnern Sie sich noch an den Abriss des Denkmals, der in den 70er Jahren erfolgte? Wann genau und warum wurde es entfernt? Wohin gelangte es? Existiert es heute noch?
Vielen Dank für Ihre Mitwirkung.
Sie können wieder Ihre Hinweise an unten aufgeführte Adresse schriftlich richten, oder gleich eine E-Mail absenden. oder Stadtverwaltung Freiberg Abteilung Denkmalamt, Uwe Richter Obermarkt 24 • 09500 Freiberg
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